Spielbericht vom 05. September 2010:
Die Underworld Reavers schaffen es, die Brände in ihrem Rudelhaus und im benachbarten Haus Dr. Levis unter Kontrolle zu bringen, sodass jeweils nur die Dachstühle und Obergeschosse beschädigt werden. Ganz nachbarschaftlich hilft man auch Dr. Levi dabei, seine Patientenakten in der Garage in Sicherheit zu bringen.
Alex zieht auf eigene Faust los, um seine schwangere Freundin Joan zu retten, die von den Bale Hounds entführt wurde. Er findet sie und ruft mit einem Howl um Hilfe, die von den übrigen Reavers und zwei Slaughterhouse Five, Cat und Gina, gewährt wird. Gina und die beiden Reavers-Irraka folgen der Spur des Bale Hounds Piggy, entgehen einer Sprengfalle und können den Maeljin-Diener gefangen nehmen.
Man kommt auf die Spur eines Dämons vom Diabolus-Typ, der scheinbar ein Diener des Maeljin Thurifuge ist, und bepirscht seinen zentralen Stützpunkt in einer verlassenen Kartonagenfabrik in der South Side. Dabei stößt man auf einen ulkigen Typ, den man als Professor Guntram von Heineken von der Universität Cambridge in England kennen lernt. Dieser den Reavers schrullig erscheinende Gesell misst "dämonische Emanationen" mit seinem Messgerät, bezeichnet die Amerikaner nach wie vor als "Colonials" und gibt das Jahr 1888 als seinen Herkunftsort an. Er hat sich in seinem Notizbüchlein aber auch notiert, dass in der Welt der Reavers das Jahr 2007 geschrieben wird. Überdies erstaunt ihn, dass die pferdelosen Kutschen der Reavers-Welt anscheinend nicht von "technourgischer Energie" angetrieben werden, sondern, wie ihm der Blutklauen-Irraka erklärt, "kontrollierten Explosionen". Eine heikle Phase des Gesprächs tritt ein, als von Heineken die Reavers kurz für Agenten seines Erzrivalen "Arthur William Sedgewick" hält.
Mit Hilfe eines Fetisch-Krummsäbels, den die Reavers bei dem Changeling-Schmied "Cloven Blacksmith" erworben haben (es gehörte einem von Changelings tot in der "Hecke" aufgefundenen Werwolf) und einem cleveren Einsatz der Gabe "Voice of Command" gelingt es den Reavers, kurzen Prozess mit dem Dämon Thuragor zu machen. Professor von Heineken ist da schon in einer verlassenen Villa in der South Side unter mächtig elektrostatischem Gebrumm und Ozongeruch wieder in seiner Heimatwelt verschwunden.
Somit scheint Thurifuges erneuter Angriff auf Englewood erst mal abgewährt. Was findet man noch heraus? Detective Cranston, den Val beschatten lässt, hat anscheinend Kontakte mit Olivia "Citysmith" Lang, Alpha der Architects of Steel, des mächtigsten Forsaken-Rudels Chicagos. Jenny ist vom Rätsel Professor von Heinekens fasziniert und findet in der Bibliothek der University of Chicago glatt ein Buch des englischen Magiers John Dee aus dem 16. Jahrhundert, genannt "Shards of the Worlde - a Treatise on Deviant Forms of Reality". In diesem Werk breitet John Dee die Theorie aus, dass beim Sturz einer erleuchteten/intakten Frühform der Welt (sei es das "Goldene Zeitalter" vieler Mythen, sei es das Atlantis der Magier oder das Pangäa der Werwölfe) nicht nur die World of Darkness von höheren Realitäten abgeschnitten wurde, sondern auch Alternativwelten von der Hauptlinie abgesplittert sind - seien es kleinere "Realitätstaschen" wie "Loquada - an Enlightened City from Beyond the Gulfe" oder auch ganze Alternativrealitäten der World of Darkness, z. B. eine "Erde", wo ein deutscher Professor namens Guntram von Heineken im Jahr 1888 Dozent für "Technourgie und Dämonologie" in Cambridge ist und die "amerikanische Revolution" anscheinend (noch) nicht stattgefunden hat. John Dee schreibt, dass es möglich ist, hier und dort mit Hilfe eines "Shardgates" von einer Realität in die andere zu wechseln.
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Spielbericht vom 11. Juli 2010:
Nachdem die Underworld Reavers die Vampir-Priesterin geplättet haben, die das Geheimnis Mrs. Murchesons aufdecken wollte, stellt ihnen noch in der Schattenwelt eine Weise Schlange eine Falle und ringt ihnen die Zusage ab, die Reinkarnation der Priesterin mit diesmal friedlichen Mitteln ausfindig zu machen.
Das den Underworld Reavers eigene Verständnis für "friedliche Mittel" führt zu einem kleinen Gemetzel in einem Waldpark im Südosten Chicagos. Somit ist auch dieser zweite Ansatz zur Klärung von Mrs. Murchesons Geheimnis gescheitert.
Die alte Dame wird von Tochter und Ehemann in ein Krankenhaus gebracht, wo sie derzeit im Koma liegt.
Val nimmt ihren Dienst in Englewood wieder auf und stolpert bei zwei ihrer Kollegen, Detective Cranston und Sergeant Abe, auf einige Merkwürdigkeiten, zu deren Klärung sie die Hilfe der Reavers anfordert.
Die Reavers ihrerseits locken einen seltsamen Gesell, den "Dancer in Twilight", durch eine Art Beschwörungstanz herbei, um ihm Fragen zu stellen, die er bereit ist, gegen eine Gabe von Blut zu beantworten. Seine Hinweise führen sie in den Waldpark, wo dann das diplomatische Desaster seinen Gang nimmt.
Nach der Schlacht im Park brechen in Englewood Straßenkämpfe im Revier der Predators aus. Schnell bringt das Rudel in Erfahrung, dass Fluchhunde die Straßenkämpfer anheizen, und bringt einen dieser dämonischen Werwölfe in seine Gewalt. Sie erfahren, wo die Fluchhunde diverse Unterschlüpfe haben, müssen dann aber feststellen, dass bereits das Rudelhaus der Reavers in Brand steht und das benachbarte Haus Dr. Levis desgleichen.
Während Straßenschlachten und Brände in Englewood toben, stellt sich den Reavers die Frage, wo die nächsten Schläge fallen sollen oder schon gefallen sind. Alex erreicht ein Notruf seiner schwangeren Freundin Joan Van Duk, die er kurz zuvor auf die Nachricht von ihrer Schwangerschaft hin kalt abgefertigt hatte.
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Spielbericht vom 30. Mai 2010:
Es ist Februar 2008 und die letzte Nacht im aufsteigenden Ithaeur-Mond. Die Underworld Reavers fahren am Lake Michigan nach Norden und erreichen das Ferienblockhaus der Murchesons an der Küste der Green Bay in Michigan. Außer dem dem irischen Wolfshund Charlie, den Jenny versorgt, ist niemand zu Hause. Bei der Verfolgung der Spuren im Schnee gelangen die Werwölfe zu der Überzeugung, dass Val ihren Vater verfolgt, der das Blockhaus ca. 4 Stunden vor dem Eintreffen des Rudels verlassen hat.
Das Rudel teilt sich auf - eine Gruppe fährt mit dem Auto nach Iron Mountain, die andere folgt den Spuren im Schnee nach Pembine, wo sie einen indianischen Werwolf und Ithaeur namens Pale Moon treffen. Dessen Hinweise führen das ganze Rudel erst in Iron Mountain zusammen, wo sie Zeuge eines Vampirangriffs auf einen Einwohner werden, und anschließend in die nördlich Iron Mountains in den Hügeln gelegene Geisterstadt Timber Lodge. In der merkwürdig irrealen Welt von Timber Lodge werden die Rudelmitglieder in ihren Lastern auf die Probe gestellt, bestehen aber die Herausforderung. Elodoth Lucien findet in der Geisterstadt sogar das Haus seiner Großmutter mütterlicherseits wieder und entdeckt dort ein Fotoalbum, das über drei Generationen seiner mütterlichen Vorfahren zurückreicht.
Eine Untiefe in der Geisterwelt ist zu bestehen, aber dann gelingt es, William Henry Murcheson und Val aus den Klauen eines Kampfinsektendämonen zu befreien. Man erfährt, dass Mrs. Murcheson in den 1950ern als Hausmädchen in Timber Lodge arbeitete und dort von ihrem Arbeitgeber vergewaltigt wurde. Daraus resultierten psychische Schäden, die bis heute bestehen und sich in jüngster Zeit sogar verschlimmerten, worauf Mr. Murcheson einen Rachegeist beschwor, der von ihm Besitz ergriff. Der okkulte Ruf von Timber Lodge und ein noch völlig im Dunkeln liegendes Geheimnis hatten Mrs. Murcheson dorthin gelockt, ehe William Henry seinen Rachefeldzug starten konnte, und den Spuren der Mutter folgten sowohl Ehemann als auch Tochter, um schließlich in der Untiefe in die Falle des Insektendämonen zu tappen.
Nun sind Val und ihr Vater gerettet, aber wo steckt Mrs. Murcheson? Man folgt ihrer Geruchsspur ins Haus des ehemaligen Arbeitgebers, wo so viel Unglück seinen Anfang nahm, aber nach den dort aufgefundenen Spuren wurde Mrs. Murcheson wohl von einem Vampir weggebracht. Das Rudel setzt nun dieser Fährte nach und findet im Wald südwestlich von Timber Lodge ein prähistorisches Hügelgrab aus vorindianischer Besiedlung, das ein leidlich starkes Geistertor ist. Man durchquert es und landet im dunklen Heiligtum einer uralten Göttin der Fruchtbarkeit und des Blutes, wo eine Vampirpriesterin gerade versucht, mit ihren Orakelknochen etwas aufzudecken, was Mrs. Murcheson, die bewusstlos daliegt, als Geheimnis in sich trägt. Die Priesterin hat kein Interesse an einem Kampf mit den Werwölfen, aber das Rudel schlägt jedes Verhandlungsangebot aus und vernichtet die Vampirpriesterin nach heftigem Kampf. Durch den Tod der Priesterin wird jedoch das Geistertor zerstört, und das Rudel muss nun mit der bewusstlosen Mrs. Murcheson ein anderes Tor zurück in die stoffliche Welt finden und sich dabei den Geistern stellen, die zu den Chören der alten Göttin gehören.
Im Zuge seiner einleitenden Recherchen hatte das Rudel die allgemeine Kenntnis erlangt, dass man im Osten und in der Mitte der Vereinigten Staaten vier Orte findet, die bei den Ureinwohnern als verflucht gelten und etwas mit der vorindianischen Besiedlung Amerikas zu tun haben. Alle diese Orte stehen auch mit Legenden von Wolfswechslern in Zusammenhang - darunter Timber Lodge, Bishopsgate unweit von Rangeley, Maine, und eine Ortschaft in den Appalachen.
Es ist nun der Tag vor der ersten Elodoth-Nacht im aufsteigenden Zyklus.
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Spielbericht vom 02. Mai 2010:
Der Konflikt zwischen den Underworld Reavers und den beiden Pure-Rudeln der Lex Talionis und der Hooked Claws spitzt sich zu. Die Reavers erhalten Unterstützung durch die Slaughterhouse Five, aber zu richtigen Kämpfen kommt es nur in Innenstadtnähe. Erst allmählich kommt heraus, dass die Pure mit einem Anschlag auf den Bahnhof Union Station einen Krieg zwischen Forsaken und Vampiren auslösen wollten, aber nicht ahnten, dass Whispers-Alpha Shuck O'Connor und der Geheimdienstschef der Vampire von Chicago, Norris Kleinspiegel, eine gut funktionierende "Geschäftsbeziehung" unterhalten. Ohne dass die Forsaken-Alpharudel sich die Klauen schmutzig machen müssen, fügen die Vampire den Hooked Claws schwere Verluste zu, auch wenn sie dabei selbst kräftig bluten müssen. Nur drei überlebende Hooked Claws flüchten zusammen mit den Lex Talionis aus der Stadt ins Talionis-Revier von Kane County.
Nach wie vor besteht jedoch das Problem, dass sämtliche Pure-Rudel mit starker Ivory-Claws-Präsenz weiterhin Jagd auf die Renegatin Jesse Searles machen. Diesen Spähern, speziell Johnny Canaletto und Ursa Turvao von den Lex Talionis, stellen die Reavers eine Falle, indem sie zulassen, dass Jesse mit ihrer ehemaligen Mitschülerin Ricarda Montenegro, die von den Lex Talionis überwacht wird, Kontakt aufnimmt. Anlässlich einer Campus-Fete macht Jean-Jacques den Hauträuber und mimt Jesse, lockt die beiden Pure damit in eine von den Reavers aufgebaute Falle südwestlich der Stadt, vor dem Drogenlabor, das die Reavers einige Zeit vorher ausgehoben haben. Im Kampf kommt Ursa ums Leben, und Johnny wird mit der Falschmeldung gefüttert, Jesse sei längst in einer anderen Stadt untergetaucht und jede "Sichtung" in Chicago wäre nur eine erneute Falle. Danach schickt man ihn zu seinem Rudel zurück.
Aretha Washington wird nebenher von Daniel "entführt" und mit Hilfe der Vandenburg-Familie in einem Elite-Internat im Norden Chicagos untergebracht, denn die Reavers wollen vermeiden, dass sie auf ein Institut der ihnen suspekten Humanidyne Foundation geht.
Jenny muss die Nutzung eines Militärsatelliten über Chicago beenden, als die Admins kurz davor stehen, sie aufzuspüren. Während Messwagen der Army durch den Süden Chicagos kreuzen, beschließen die Reavers, eine Runde Landurlaub einzulegen. Die Eltern Val Murchesons haben nämlich in ihrem Landhaus im Norden ein Problem; laut Val hat sich die Persönlichkeit ihres Vaters radikal verändert und meldet sich auch ihre Mutter seit zwei Tagen nicht mehr, und so bittet sie die Reavers um Hilfe.
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Den Underworld Reavers läuft eine junge Werwölfin zu. Jessy Searles ist die Tochter des Millionärs Tyus Searles, der einer wolfsblütigen Dynastie entstammt, deren Mitglieder seit altersher vom Pure-Stamm der Ivory Claws rekrutiert werden. Jessy ist aus der grausamen Stammes-Initiation der Ivory Claws geflüchtet, und die Reavers nehmen sie unter ihren Schutz.
Das passt den Hooked Claws und den Lex Talionis, den beiden Alpha-Rudeln der Pure in Chicago, überhaupt nicht, und sie umstellen das Rudelhaus der Reavers und verlangen die Auslieferung von Jessy Searles. Die Reavers lehnen das rundweg ab und schlagen den ersten Angriff des Gegners zurück.
Somit steht ein ausgewachsener Krieg zwischen jeweils mehreren Forsaken- und Pure-Rudeln bevor.
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Werewolf: Underworld Reavers
Spielbericht vom 15. November 2009:
Die Underworld Reavers machen sich auf die Jagd nach dem Chicago-Slasher, der den Mordanschlag auf Val verübt hat. In der Kanalisation finden sie grauenhafte Spuren der Mordtaten des Slashers und finden schließlich heraus, dass Schleusen- und Pumpwerke sozusagen seine Schwerpunktstützpunkte sind. Ein schwer verletzter, teilweise gehäuteter Mann wird von den Reavers gerettet.
Weitere Ermittlungen führen das Rudel zu einem Einfamilienhaus in Broadview, wo der Slasher und sein Schüler untergekommen sind. Anscheinend hält sich die dort normalerweise lebende Familie Keller seit Monaten in Frankreich auf. Die Reavers nehmen den "Schlitzer-Lehrling" gefangen und treten schließlich zu einem Kampf gegen den eigentlichen Slasher an, Marcus "die Maske" Kenneby. Er entspricht ganz gut den Angaben der FBI-Profilerin Clarice McMurdoch. Es erfordert das ganze Rudel, Marcus zur Strecke zu bringen, und die Werwölfe müssen den Slasher förmlich in seine Einzelteile zerlegen, ehe er der Schlitzerei endgültig entsagen muss.
Die drei Humera Cat, Wolf und Kong fahren zusammen mit dem neuen Blutklauen-Irraka tiefer in die Southside zu ihrem Treffpunkt mit Donovan. Donovan fängt die Gruppe unterwegs ab und macht sie mit dem kompletten Eisenmeister-Rudel der "Tarmac Marauders" bekannt:
Donovan "Nightspeaker" Fergus, Ithaeur und Alpha;
Jeremy "Steel Fist" Mendoza, Rahu;
Kate "Sting" Bell, Elodoth;
"Neon" Bernie Muskogie, Cahalith und Rock-Musiker;
Totem: "Chop Suey", ein erwachter Harley-Davidson-Chopper.
Bei den Reavers wird diskutiert, vielleicht mit den Tarmac Marauders gegen die staatlichen Jäger von transgenen Mutanten vorzugehen. Da der Gegner jedoch mächtig und ressourcenreich ist, überlegt man sich ein Zusammengehen mit der "Lodge of Shadows", die schon in Kanada hilfreich war bei der Zerschlagung der Cyber-Gen-Hund-Züchtung.
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Spielbericht vom 11. Oktober 2009:
Mal wieder machen geheimnisvolle Machenschaften angeblich geheimer staatlicher Dienststellen den Werwölfen von Englewood das Leben schwer. Die Men in Black sind diesmal hinter transgenen Mutanten her, die mit Hilfe eines Werwolfs namens Donovan aus ihrer Biofabrik in Milwaukee getürmt sind. Drei dieser "Humera" (Human Chimera), das Katzenmädchen Cat, der Wolfsmann Wolf und der Gorillamann King Kong schlüpfen auf Donovans Empfehlung in Englewood unter.
Später
erfahren die Underworld Reavers über Cat auch von einer interessanten
Schwarzmarktquelle für elektronische Goodies: Pete's Junkyard. Auf der
Suche nach Kong stolpern die Reavers in St. Raphael über Schwester
Margaret, und Jean-Jacques läd diese in Lea Maloys Diner gegenüber ein,
während die Rudelgefährten Kong fortbringen.
Gleichzeitig weitet der seit einigen Wochen gefürchtete "Chicago-Slasher" seine Metzelorgien nach Englewood aus, und Val Murcheson wird dadurch in den Fall verwickelt. Das neueste Opfer ist ein alter Bekannter von Alpha Daniel aus den Reihen der Tippelbrüder und -schwestern, Billybob.
Val geht wenig später einem Hinweis im South Loop nach und dringt allein, ohne auf das Eintreffen der Verstärkung zu warten, auf das Dach eines Appartmenthauses vor, wo sie in eine Falle tappt und einen Herzdurchschuss erhält.
Die Underworld Reavers haben nun selbst Mord im Sinn, aber noch am selben Tag schwirrt das Chicago Memorial Hospital vom Fall einer von den Toten wiederauferstandenen Polizistin. Als Daniel endlich auf der Intensivstation mit Val reden kann, erzählt sie ihm, dass sie durch ein "Geschäft" ins Leben zurückkehren konnte, abgeschlossen mit einem Wesen, das Val die "einsame Streunerin" nennt, "the Lonesome Straggler". Laut dem üblichen Gemunkel des Luftelementars Dunkelwind stammt dieses Wesen von einer Existenzebene, die ihm als Geist der Schattenwelt unbekannt ist.
Werwölfe sind nun immer skeptisch, wenn sie von Geistern hören, die es sich im Körper eines irdischen Wesens bequem machen, aber nach allen eingezogenen Erkundigungen ist Valerie jetzt ein "Sin-Eater", und dieser Pakt mit einem GEIST ist nach allen Recherchen und nach Angaben der weisen Schlange Beverly Hutschinson nahezu unauflöslich - und im Regelfall auch außerordentlich vorteilhaft für den "Sin-Eater".
Das Abenteuer endet in der 1. Elodoth-Nacht im aufsteigenden Zyklus.
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Spielbericht vom 20. September 2009:
Nach ihrer Rückkehr aus Kanada, wo sie die noch fehlenden Bann-Fetische gefunden haben, sind die Underworld Reavers alsbald mit dem Angriff von Phönix' Widersacher konfrontiert. Der Angriff manifestiert sich in der materiellen Welt durch einen Wintersturm mit Starkregen und Hagel, während in der Schattenwelt das Kräftemessen zwischen dem Kälte- und Dunkelheitsgeist und den Reavers läuft. Durch geballte Aufwendung von Willenskraft wird Phönix so gestärkt, dass der feindliche Geist im Kampf um das Rudelhaus vernichtet wird. Phönix verschmilzt mit dem Kampfgeist Balam zu einem neuen Wesen vom Rang eines Lesser Gaffling, jetzt mit den Einflüssen Kampf, Feuer und Hoffnung/Emotionen.
Aretha Washington, das inzwischen 13jährige wolfsblütige Mädchen aus Englewood, erhält bei einem Begabungstest von einer "Humanidyne Foundation" ein Stipendium für ein Internat in Neuengland; dort soll sie nach dem Jahreswechsel 2007/2008 ins laufende Schuljahr einsteigen.
Val Murchesons alter Feund, der pensionierte Police Captain Frank Terbucci, fällt einem Mordanschlag zum Opfer, der als normaler Herzinfarkt getarnt wird, was jedoch den Nachforschungen der Underworld Reavers nicht standhält. Wie es scheint, ist Terbucci privat oder in unbekanntem Auftrag den Geschäften mit einer neuen Designerdroge auf der Spur gewesen; diese Droge ist mit dem extrem suchterzeugenden Vampirblut versetzt. Die Reavers heben die Hexenküche aus und geben Val das nötige Material, um den Bezirksanwalt auf den Fall anzusetzen.
Eine gepflockte, torpide Vampirin, deren Blut anscheinend von der Mafia für die neue Partydroge benutzt wurde, wird von den Reavers in die Wintersonne geschleppt und so aus dem Weg geräumt.
Nachdem nun, kurz vor Beginn des Verfahrens gegen Don Vito, die Reavers dem Bezirksanwalt von Chicago City auf anoymem Wege erneut einen Festtag auf den Schreibtisch legen, könnte vielleicht mal eine Ruhephase eintreten, in der das Rudel den Aufstieg aus der Omega- in die Betaklasse der Chicagoer Forsaken feiern kann. Allein, das Leben in der World of Darkness funktioniert so nicht, und die Reavers empfangen eines schönen Winterabends Ende 2007 den Ruf eines Werwolfs in Not. Die Reavers gehen der Sache sogleich auf den Grund und ertappen im eigenen Revier unbekannte Personen dabei, wie sie einen bewusstlosen oder toten Werwolf in einen Lieferwagen verfrachten wollen.
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Spielbericht vom 16. August 2009:
Im November 2007 reisen die Underworld Reavers erst nach Wolf Creek im Yukon Territory, um den Kelch der Cahalith an sich zu bringen. Sie stoßen in ein Hornissennest, denn ein mächtiger Nachthetzer-Ithaeur ist gerade im Begriff, das Wolf-Creek-Rudel niederzumetzeln, das er für Fluchhunde Lamashtus hält, der Maeljin des Stolzes. Fast ohne Zutun der Reavers nimmt das Gemetzel seinen Lauf, aber die Reavers können den Kelch der Cahalith aus der kleinen Kirche der Ortschaft bergen. Nur zwei Mitglieder des Fluchhund-Rudels überleben, entführen die Bürgermeisterin von Wolf Creek, Catherine Kuhlandt, und verdünnisieren sich. In Fort Selkirk klauen die Fluchhunde das Flugzeug der Reavers, lassen aber wenigstens die Bürgermeisterin lebend zurück.
Nun geht es für die Underworld Reavers weiter nach Neufundland, wo nach Angaben der Ramblers, des reisenden "Harbinger"-Rudels, ebenfalls ein rudelloser Nachthetzer über den Totempfahl der Ithaeur wacht. In seinem Landhaus am größten See Neufundlands treffen die Reavers den Ithaeur Weiße Feder, einen Mohawk-Mischling, nicht an. Man wird aber neugierig auf jede Menge Hunde, die auf der Insel im See herumlaufen. Über das Eis und auf die Insel geht es, nur um von diesen seltsamen und unnatürlich wilden Hunden angegriffen zu werden. In einem fürchterlichen Kampf kommt Sturmfürst-Rahu Jean-Jacques nur knapp mit dem Leben davon. Weitere Untersuchungen auf der Insel ergeben, dass hier anscheinend biotechnisch mit Hunden experimentiert wurde; die Gehirne der Hunde sind kybernetisch bearbeitet und mit Funkempfängern ausgestattet. Die Reavers untersuchen noch das verwüstete Ferienhaus eines älteren Ehepaares, der Hobokens aus St. John, finden die Leiche von Mrs. Hoboken und die Jagdflinte Mr. Hobokens, aber sonst keine Spur mehr von diesem. Man beschließt, dieses Problem den weltlichen Behörden anzudienen und lieber weiter nach Weiße Feder und dem Totempfahl zu suchen.
Zurück auf dem Festland trifft man Weiße Feder. Von ihm erfährt man, dass er eine Forsaken-Stammesversammlung schon vor Monaten von den Experimenten auf der Insel informiert hat. Während man mit seiner Hilfe den Totempfahl birgt und zum Anhänger des getunten Mietvans schleppt, tauchen die supermodernen Hubschrauber einer Werwolf-Sippe auf, die nach Angaben von Weiße Feder hinter der Fassade eines privaten "Militärdienstleisters" arbeiten.
Soweit der Stand der Dinge.
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