Nächster Spieltermin: Sonntag, 3. Oktober 2010

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Spielbericht vom 8. August:

Die Abenteurer landen nach Absprache mit Roland Sharpe auf Regina, um in der Bergbaustadt Frisco dem verschollenen Staatsschatz der Independents nachzugehen. Der Pilot der "Lucius Newberry", Benny Xiau, scheint die Kisten in der Hornsilver Mine versteckt zu haben. Benny ist inzwischen verstorben, aber sein Sohn Ethan Xiau ist unter dem Alias Ethan Nemo von Beylix angereist, in Begleitung einer Schatzsucherin namens Alice Taylor. Als Ethan herausfindet, dass Alice Taylor eine Blue-Sun-Agentin ist und ihr Einsatzteam zu rufen im Begriff steht, gerät er in Panik, ermordet sie und versucht sich ein Bild vom Schatz im stillgelegten obersten Schacht der Mine zu machen. Dabei ertappen ihn die Abenteurer und Marshal Luke Pearson, ebenfalls ein Ex-Browncoat. Man überwältigt Ethan und übergibt ihn wegen Mordes an Lukes Schwester (eben jener Alice Taylor) an die örtliche Gerichtsbarkeit. Die drei gut gesicherten Särge mit dem Schatz bringen die Abenteurer an Bord ihres Arrowhead-Schiffchens, der FOUR SEASONS, um den von Blue Sun mit einem synthetischen Pathogen verseuchten Schatz in einer Schmelzhütte auf Haven zu dekontaminieren.

Roland Sharpe überredet die Abenteurer, mit dem Inhalt eines der Särge den Verantwortlichen für den versuchten Bioangriff eine Falle zu stellen. Dazu verabredet sich die Truppe mit Vertretern des Hauptkonkurrenten von Blue Sun, der Da Dong Fong oder Great East Corporation, auf Albion, dem zwölften Planeten der Weißen Sonne.

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Spielbericht vom 16. Mai:

Vor der Hochzeit von Shi Zhi Lao, der Tochter des Handelsministers, und William Elroy Potter, dem Mitverschwörer der Abenteurer, legen diese mit Hilfe eines gecharterten Arrowhead-Kuriers einen Ausflug nach Pegasus hin, einem Mond Bellerophons, um dort die FREEDOM'S GLORY zu erbeuten und damit, wie sie hoffen, auch die versteckten Daten zum verschollenen Staatsschatz der Browncoats.

Dr. Death und Willy Wiley werden als Vorauskommando in die Verschrottungsfabrik eingeschleust, aber ehe die übrigen Abenteurer das zur Tarnung bestimmte eigene Wrack dort absetzen können, schlägt überraschenderweise das Team von Roland Sharpe, dem ehemaligen Browncoat-Admiral, zu und besetzt die Anlage, um mit der FREEDOM'S GLORY zu entkommen. Dabei fliegt Willy Wiley als Maulwurf irgendeiner Allianz-Dienststelle oder auch eines Politikers auf. Anscheinend wurden die Haushalte und Mitarbeiterstäbe des jungen Grafen Miramaux und des Barons Vitus Termeer auf Persephone von der Agentur Wileys infiltriert, und somit konnte man auf die Spur der Abenteurer gelangen; die gegnerische Seite hatte damit aber nur Erfolg, weil die Abenteurer durch ihre Neugier Aufmerksamkeit weckten, kaum dass sie zufällig eine Person im Zeugenschutzprogramm der Marshals unter den Bewerbern für ihre Firma antrafen.

Die Flucht von Pegasus gelingt; die Abenteurer schießen mehrere kleinere Jäger und Patrouillenboote ab, ehe sie es mit einer Korvette zu tun bekommen, achtmal größer als die FREEDOM'S GLORY, und selbst diese schwer beschädigen. Danach verschwindet der alte Blockadebrecher mit seinem getunten Triebwerk im Weltraum. Allerdings haben die Abenteurer ihr eigenes Schiff auf Sihnon zurückgelassen und schmieden bereits Pläne, um sich indirekt wieder in den Besitz der alten Schüssel zu bringen.

Ansonsten versucht man, sich mit der Hoffnung auf den Independent-Staatsschatz über das nun erwartete Leben auf der Flucht hinwegzutrösten.

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Spielbericht vom 11. April:

Die Crew stellt nach dem Junggesellenabschied von William Elroy Potter fest, dass sie überwacht wird. Ein Beschatter entpuppt sich als ehemaliger Independent-Navy-Petty-Officer Higgins, der die Spur der Crew auf der Party aufnimmt. Er soll eine persönliche Verbindung zwischen Saul Potter und William herstellen, nachdem deren anonymisierte Cortex-Kontakte unterbrochen wurden.

Leicht argwöhnisch geworden, versucht die Crew nun herauszufinden, wer ihre Wohnungen in der Trabantenstadt verwanzt hat; dies scheint wohl von den Federal Marshals auszugehen. Man guckt auch, was der Sekretär der Crew-Firma "Clockwork" inzwischen alles so treibt, der Hacker Willy Wiley, entschließt sich nach einigen Ermittlungen allerdings, ihm weiter Vertrauen entgegenzubringen. Er erhält zum Beispiel den Auftrag, ein Dossier über relevante Informationen anzufertigen, mit deren Hilfe es gelingen könnte, den beschlagnahmten Independent-Blockaderunner "Freedom's Glory" von der Verschrottungsfabrik auf Pegasus zu entführen. Die Hinweise verdichten sich, dass der alte Kahn der Schlüssel zum Verbleib des Staatsschatzes der Independents ist.

William Potter kommt allmählich zu der Überzeugung, dass es für ihn die richtige Strategie sein könnte, auf den Plan der Abenteurer zur Entwendung der "Miramaux-Landschaft Nr. 5" aus dem Büro seines angehenden Schwiegervaters einzugehen. Er hat sogar selbst die Idee, das Bild dem Haus Miramaux zurückzugeben, ohne zu ahnen, dass die Crew in dessen Auftrag arbeitet.

Um die Hochzeit zu verschieben, bis eine gute Fälschung des Gemäldes vorliegt, täuscht William bei einem illegalen Hover-Rennen einen Unfall vor, sodass unter Wahrung aller Gesichter die Hochzeit mit Shi Zhi Lao um eine Woche verschoben werden kann.

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Spielbericht vom 21. März:

Die Besatzung der WILD GOOSE fliegt nach Sihnon, um den Diebstahl der ersten "Miramaux-Landschaft" aus dem Büro des Handelsministers vorzubereiten. Der Tarnung halber mietet man sich in einer Trabantenstadt 120 km außerhalb von Sihnon Central ein und mietet für die neu gegründete Zeitarbeitsfirma "Clockwork" ein Büro in Suburbia.

Zu den Hintergründen: Handelsminister ist John Ellsworth Lao, ein tüchtiger Bürokrat und Patriarch einer Hardcore-Allianz-Adelsfamilie, deren nicht angepasste Familienmitglieder gern mal in einem bestimmten Turm des Hauptsitzes verschwinden. Als nächstes gesellschaftliches Großereignis ist die Hochzeit einer Enkelin des Ministers, Shi Zhi Lao, mit dem Erben des Hauses Potter geplant: William Elroy Potter, Scion jener Familie, die zu den Bundesgenossen der Laos gehört und deren "Potter Security Consulting" z. B. für die Sicherheit im Handelsministerium zuständig ist.

Die Abenteurer finden rasch heraus, dass William ein kiffender und koksender Hallodri ist und dem "schwarzen Schaf" der Familie Sympathien entgegenbringt: Saul Potter, auf der Flucht befindlicher Adjutant des ehemaligen Flottenchefs der Independents, Admiral Roland Aloysius Sharpe. (Hier erfährt man nebenbei, dass Sharpe und Saul Potter nach wie vor flüchtig sind, eines ihrer Schiffe jedoch, die "Freedom's Glory", inzwischen gekapert wurde und zum Verschrotten nach Pegasus gebracht werden soll, einem Mond Bellerophons.)

Bei der Einstellung ihrer Chefsekretärin schrammen die Abenteurer an den Feds vorbei, indem sie der abgelehnten Kandidatin Jessica Fong gegenüber zugeben zu wissen, dass sie im Zeugenschutz ist und ihr Hintergrund gefälscht. Wenig später ist Jessica umgezogen, ohne eine Spur zu hinterlassen. Aus irgendeinem Grund taucht jedoch kein Fed im Büro von Clockwork auf. Die Abenteurer stellen den dicken, pummeligen Superhacker Willy Wiley ein und arbeiten mit Derek Malfini zusammen, einem Dealer der Jeunesse doree.

Während man verschiedene Strategien zum Diebstahl des Bildes erwägt, lernt man über Malfini William Potter persönlich kennen. Er und Shi Zhi scheinen sehr unangepasst zu sein (und die Ehe Shi Zhis letzter Ausweg aus dem berüchtigten "Lao Turm"); William hat Sympathien für den Independent Saul, einen Onkel von ihm, und hätte große Sympathien dafür, sowohl seinem angehenden Schwiegergroßvater als auch dessen Parteigänger Liu Chesterton kräftig in den Hintern zu treten, vielleicht durch ein Bündnis mit den Miramaux. Hier glauben sich die Abenteurer schon am Ziel eines verwegenen Plans: mit Williams Hilfe eine Fälschung der "Miramaux-Landschaft" an die Wand des Ministerbüros zu hängen und den Minister damit gegenüber dem Eigentümer des Bildes, Liu Chesterton, in Verlegenheit zu bringen und künftig ein Druckmittel gegen ihn in der Hand zu haben, das sich in Freiheit für William und Shi Zhi übersetzen könnte.

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Spielbericht vom 21. Februar:

Während die Mannschaft der WILD GOOSE noch den verlorenen und wiedergefundenen Konvoi untersucht, erscheint Andrea Rashid mit ihren Kumpanen erneut auf dem Schauplatz und dringt an Bord des Frachters LUNA ein, während die Abenteurer noch die FORTUNA begutachten. Die Fortuna scheint nicht nur Schäden durch einen wütenden Kampf der Besatzungsmitglieder untereinander erlitten zu haben, sondern auch von außen beschossen worden zu sein. Sie ist nicht mehr manövrierfähig.

Andrea Rashi läd das Logbuch der Luna herunter und startet die Selbstzerstörung. Als ihr Team mit dem Bergungsschiff RASCAL PUFF das Weite sucht, schießt Mahern, der Pilot der Abenteurer, ihr das Triebwerk kaputt. Zusammen mit drei Kumpanen steigt Andrea mit Raumanzügen aus. Die Abenteurer bieten ihr eine Rettungskapsel an, wenn sie das Logbuch der Luna herausrückt. Die WILD GOOSE ergreift nun die Flucht vor den anrückenden, mutmaßlichen Verbündeten Andrea Rashids. Die Abenteurer haben die Logbücher beider Frachter erbeutet und das geheimnisvolle, als Gefahrgut gekennzeichnete "grüne Zeug" der Firma Interstar Pharmaceuticals auf Greenleaf. Davon weiß jedoch ihr Auftraggeber und Passagier Hikaru Sokolow nichts.

Auf Haven und Deadwood verscherbelt man jede Menge "Kriegsbeute" aus dem Bergungseinsatz und nimmt dafür eine Ladung feinster Schurwolle von genmanipulierten Superschafen für Persephone an Bord. Hier winkt ein Nettoverdienst von zigtausenden Credits.

Auf Deadwood startet man gerade noch rechtzeitig, um einer Beschlagnahmungsorder zu entgehen, die von dem Blue-Sun-Supercarrier CORONA ausgeht. Die WILD GOOSE düst Richtung Persephone davon, und ihre Cortex-Recherchen weisen auch auf verschlüsselte Kommunikation zwischen der CORONA und der Blue-Sun-Niederlassung auf Persephone hin. Mit Hilfe Hikaru Sokolows bestellt man bei dessen Hintermännern oder -frauen Ersatzpapiere für sich und die WILD GOOSE. Das Schiff erhält Alias-Identitäten unter den Namen BIG MONEY und GOLDEN STAR. Für die Crew werden jeweils drei Alias-Identitäten gefälscht.

Kaum hat das Löschen der Schurwolle auf den Eavesdown Docks begonnen, da erhält die Crew eine Einladung zu einer festlichen Soiree bei Baron Vitus Termeer. Die Abenteurer vermuten, dass Baron Termeer zu den Hintermännern Sokolows gehört, und nehmen die Einladung an. Der Dok posiert als "Captain Smith" und mietet dazu den Companion Sheedra an, während sich die übrige Crew mit jungen Damen der Jeunesse doree von einem normalen Begleitservice begnügt.

Zu den Kängen der Brandenburgischen Konzerte von Bach wird man dem Baron und seiner gut erhaltenen Gattin Lucia vorgestellt. Ebenfalls anwesend ist Vanessa Falkenberg, die Stabschefin des Senators von Persephone, Liu Chesterton, des "Deadly Enemy" von Pilot Mahern. Die Crew glaubt, dass sowohl Vanessa als auch Baron Gao Zhimou, der örtliche Repräsentant der Blue Sun Corporation, die wahren Identitäten der Abenteurer durchschaut. Per "Lippenlesen" durch den tauben Cheftechniker der, äh, BIG MONEY wird erkennbar, dass Falkenberg die Abenteurer gern an Ort und Stelle hoppsnehmen möchte, während Baron Gao von ranghöherer Warte einwirft, dass man eine potenzielle Informationsquelle nicht vorschnell verstopft.

Pilot und Ex-Allianzleutnant Mahern beschließt nun, sein gutes Aussehen in die Waagschale zu werfen und Vanessa zu verführen. Diese durchaus formidable Herausforderung meistert er, und der Abenteurer und die Chefassistentin seines Erzfeindes landen auf der Matratze.

Derweil erhält "Captain Smith" von Baron Termeer in einem privaten Separee einen geschäftlichen Vorschlag. Termeer tritt hier als Vermittler für den jungen Grafen Miramaux auf, einen erblichen Erzfeind der Chestertons. Durch eine manipulierte Wette hat Lius Großvater dem Urgroßvater Graf Miramauxs einen Zyklus renommierter Gemälde gemopst, die so genannten "Miramaux"-Landschaften. Nachdem dieses Beutegut generationenlang nur die Privatresidenz der Chestertons of Persephone schmückte, genießt es Liu, die Miramaux zu demütigen, indem er die Bilder als Leihgaben in aller 'Verse verstreut, teils öffentlich. Landschaft Nummer eins hängt heute im Privatbüro von "Leuteschinder" Kimura, einem Chesterton-Sykophanten und Direktor des Allianz-Gefängnisses auf dem Schwefelmond Pi Gu. Bild Nummer zwei schmückt den Skyplex eines weiteren Chesterton-Spezi auf Bellerophon. Bild Nummer drei hängt im "Grand Alliance Museum of Traditional Arts" auf Ariel. Bild Nummer vier schmückt das Foyer des Repräsentantenhauses auf Londinum. Bild Nummer fünf hängt im Privatbüro des Handelsminister der Allianz auf Sihnon. Graf Miramaux möchte sie alle wiederhaben, aber keine Spur darf zu ihm führen. Er bietet den Abenteurern pro Bild 50.000 Credits, die Hälfte jeweils vorab. Es steht ihnen frei, jedes Bild als Einzelauftrag zu betrachten und das Unternehmen jederzeit abzubrechen.

Zwischen Tür und Angel erkundigt sich Baron Termeer auch nach Kenntnissen der ehemaligen Browncoats im Abenteurerteam. Wie viele andere Hobbyisten ist auch er bestrebt, den verschollenen Staatsschatz der Independents zu finden und den Verbleib ihres Admirals Roland Sharpe sowie der beiden letzten Independent-Kriegsschiffe zu klären.

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Spielbericht vom 31. Januar:

Auf den Eavesdown Docks von Persephone bereitet die Mannschaft des Firefly-Transporters WILD GOOSE ihren ersten kommerziellen Flug vor. Neben allerlei teils legaler, teils illegaler Fracht für New Canaan und Lilac im System der Blauen Sonne kommt ein nervöser Kerl namens Hikaru Sokolow auf die WILD GOOSE. Dieser Mann, den Mad Maxx Johnson vor Häschern schützt, möchte nach Athens im Georgia-System. Sehr nervös reagiert er, als auch eine junge Dame namens Andrea Rashid mit Ziel Athens an Bord kommt.

Die neugierigen Abenteurer schnüffeln natürlich, sowohl in den Kabinen dieser beiden interessanten Passagiere als auch im Cortex. Allem Anschein nach war Hikaru Sokolow bis vor zwei Jahren ein kleiner Bankangestellter in Persephone Capital City. Inzwischen läuft er mit erstaunlich viel Geld herum und mit verschollen geglaubten Allianz-Dokumenten aus der Zeit des Vereinigungskrieges. Andrea Rashid hingegen existiert offiziell überhaupt nicht.

Beim Anflug auf Athens wird die WILD GOOSE von der Allianz-Korvette MACCHIAVELLI angefunkt und vor Piratenaktivität gewarnt. Hikaru Sokolow hat jedoch mehr Angst vor Andrea Rashid, und man bringt ihn mit einem Shuttle nach Whitefall, während Andrea ganz regulär auf Athens aussteigen muss.

Beim Ansteuern des Rendezvouspunkts mit dem eigenen Shuttle rauscht ein Erkundungsboot vom Typ "Surveyor" Richtung Whitefall los. Die Abenteurer vermuten Andrea Rashid an Bord. Kaum hat man die Monde von Athens hinter sich gebracht, greift ein Piratenschiff die WILD GOOSE mit Rammmanövern an, aber rammen können die Abenteurer auch, besonders mit ihrem Hotrod am Steuer. Die Piraten, die seltsamerweise eher an Selbstmörder erinnern als an beutehungrige Materialisten, sind bereits manövrierunfähig, als die MACCHIAVELLI eintrifft und ein sehr eindrucksvolles Tontaubenschießen veranstaltet. Kaum zwei Moleküle des Piratenschiffs bleiben aneinander haften. Verhört werden sollte anscheinend niemand.

Hikaru hat nun seinen Geschäftstermin mit seinen Expeditionspartnern auf Athens versäumt und mietet stattdessen die WILD GOOSE für die Bergung eines Allianz-Versorgungskonvois, der während des Krieges im Asteroidengürtel der Blauen Sonne verschollen ist. Nach den letzten Funkmeldungen war eine Seuche auf den Schiffen ausgebrochen.

Auf Lilac und New Canaan wird die derzeitige Ladung gelöscht, und dann steuert die WILD GOOSE den Asteroidengürtel an. Tatsächlich entdeckt man den Konvoi, da man mit Koordinaten aus Allianz-Dokumenten arbeiten konnte, die Hikaru auf Athens gemopst hatte, ehe er aus irgendeinem Grund nach Persephone reiste. Zwei Containerfrachter der Vanderdecken-Klasse und ein ASREV-Sicherungsboot treiben kalt im All, aber von der Kapitänspinasse eines Tankschiffs gehen Wärme und Strahlung aus. Die Abenteurer rechnen damit, dass Reaver an Bord sind, und bringen sich erst mal in den Besitz des ASREVs. Die Reaver haben dort die Leichen der Besatzung entsorgt und allerlei Grafitti hinterlassen, aber die Abenteurer können das ASREV hochfahren. Sie greifen damit ein Skiffträgerschiff der Reavers an, das sich jetzt dem Konvoi nähert, und schießen es zu Klump. Allmählich kriegen die Abenteurer Spaß an der Sache, besonders durch ihr neues, bissiges Spielzeug, und pusten als nächstes mit Punktfeuer die Kapitänspinasse aus dem Dock des Tankers. Wie sie später feststellen, haben sie dabei zwei Wasserstofftanks nur knapp verfehlt - leere allerdings.

Man birgt die letzten verbliebenen Flüssigwasserstoff-Treibstoffzellen aus dem Tanker, nachdem man dessen Cockpit mitsamt zwei Reavers weggeballert hat. Als Nächstes überlegt man sich, wie man außer dem meisten Spaß auch noch den meisten Gewinn aus diesem Konvoi zieht.

Während diese Überlegungen laufen, vertagt man sich auf das nächste Spiel.

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