Nächster Spieltermin: Sonntag, 21. März 2010
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Spielbericht vom 21. Februar:
Während die Mannschaft der WILD GOOSE noch den verlorenen und wiedergefundenen Konvoi untersucht, erscheint Andrea Rashid mit ihren Kumpanen erneut auf dem Schauplatz und dringt an Bord des Frachters LUNA ein, während die Abenteurer noch die FORTUNA begutachten. Die Fortuna scheint nicht nur Schäden durch einen wütenden Kampf der Besatzungsmitglieder untereinander erlitten zu haben, sondern auch von außen beschossen worden zu sein. Sie ist nicht mehr manövrierfähig.
Andrea Rashi läd das Logbuch der Luna herunter und startet die Selbstzerstörung. Als ihr Team mit dem Bergungsschiff RASCAL PUFF das Weite sucht, schießt Mahern, der Pilot der Abenteurer, ihr das Triebwerk kaputt. Zusammen mit drei Kumpanen steigt Andrea mit Raumanzügen aus. Die Abenteurer bieten ihr eine Rettungskapsel an, wenn sie das Logbuch der Luna herausrückt. Die WILD GOOSE ergreift nun die Flucht vor den anrückenden, mutmaßlichen Verbündeten Andrea Rashids. Die Abenteurer haben die Logbücher beider Frachter erbeutet und das geheimnisvolle, als Gefahrgut gekennzeichnete "grüne Zeug" der Firma Interstar Pharmaceuticals auf Greenleaf. Davon weiß jedoch ihr Auftraggeber und Passagier Hikaru Sokolow nichts.
Auf Haven und Deadwood verscherbelt man jede Menge "Kriegsbeute" aus dem Bergungseinsatz und nimmt dafür eine Ladung feinster Schurwolle von genmanipulierten Superschafen für Persephone an Bord. Hier winkt ein Nettoverdienst von zigtausenden Credits.
Auf Deadwood startet man gerade noch rechtzeitig, um einer Beschlagnahmungsorder zu entgehen, die von dem Blue-Sun-Supercarrier CORONA ausgeht. Die WILD GOOSE düst Richtung Persephone davon, und ihre Cortex-Recherchen weisen auch auf verschlüsselte Kommunikation zwischen der CORONA und der Blue-Sun-Niederlassung auf Persephone hin. Mit Hilfe Hikaru Sokolows bestellt man bei dessen Hintermännern oder -frauen Ersatzpapiere für sich und die WILD GOOSE. Das Schiff erhält Alias-Identitäten unter den Namen BIG MONEY und GOLDEN STAR. Für die Crew werden jeweils drei Alias-Identitäten gefälscht.
Kaum hat das Löschen der Schurwolle auf den Eavesdown Docks begonnen, da erhält die Crew eine Einladung zu einer festlichen Soiree bei Baron Vitus Termeer. Die Abenteurer vermuten, dass Baron Termeer zu den Hintermännern Sokolows gehört, und nehmen die Einladung an. Der Dok posiert als "Captain Smith" und mietet dazu den Companion Sheedra an, während sich die übrige Crew mit jungen Damen der Jeunesse doree von einem normalen Begleitservice begnügt.
Zu den Kängen der Brandenburgischen Konzerte von Bach wird man dem Baron und seiner gut erhaltenen Gattin Lucia vorgestellt. Ebenfalls anwesend ist Vanessa Falkenberg, die Stabschefin des Senators von Persephone, Liu Chesterton, des "Deadly Enemy" von Pilot Mahern. Die Crew glaubt, dass sowohl Vanessa als auch Baron Gao Zhimou, der örtliche Repräsentant der Blue Sun Corporation, die wahren Identitäten der Abenteurer durchschaut. Per "Lippenlesen" durch den tauben Cheftechniker der, äh, BIG MONEY wird erkennbar, dass Falkenberg die Abenteurer gern an Ort und Stelle hoppsnehmen möchte, während Baron Gao von ranghöherer Warte einwirft, dass man eine potenzielle Informationsquelle nicht vorschnell verstopft.
Pilot und Ex-Allianzleutnant Mahern beschließt nun, sein gutes Aussehen in die Waagschale zu werfen und Vanessa zu verführen. Diese durchaus formidable Herausforderung meistert er, und der Abenteurer und die Chefassistentin seines Erzfeindes landen auf der Matratze.
Derweil erhält "Captain Smith" von Baron Termeer in einem privaten Separee einen geschäftlichen Vorschlag. Termeer tritt hier als Vermittler für den jungen Grafen Miramaux auf, einen erblichen Erzfeind der Chestertons. Durch eine manipulierte Wette hat Lius Großvater dem Urgroßvater Graf Miramauxs einen Zyklus renommierter Gemälde gemopst, die so genannten "Miramaux"-Landschaften. Nachdem dieses Beutegut generationenlang nur die Privatresidenz der Chestertons of Persephone schmückte, genießt es Liu, die Miramaux zu demütigen, indem er die Bilder als Leihgaben in aller 'Verse verstreut, teils öffentlich. Landschaft Nummer eins hängt heute im Privatbüro von "Leuteschinder" Kimura, einem Chesterton-Sykophanten und Direktor des Allianz-Gefängnisses auf dem Schwefelmond Pi Gu. Bild Nummer zwei schmückt den Skyplex eines weiteren Chesterton-Spezi auf Bellerophon. Bild Nummer drei hängt im "Grand Alliance Museum of Traditional Arts" auf Ariel. Bild Nummer vier schmückt das Foyer des Repräsentantenhauses auf Londinum. Bild Nummer fünf hängt im Privatbüro des Handelsminister der Allianz auf Sihnon. Graf Miramaux möchte sie alle wiederhaben, aber keine Spur darf zu ihm führen. Er bietet den Abenteurern pro Bild 50.000 Credits, die Hälfte jeweils vorab. Es steht ihnen frei, jedes Bild als Einzelauftrag zu betrachten und das Unternehmen jederzeit abzubrechen.
Zwischen Tür und Angel erkundigt sich Baron Termeer auch nach Kenntnissen der ehemaligen Browncoats im Abenteurerteam. Wie viele andere Hobbyisten ist auch er bestrebt, den verschollenen Staatsschatz der Independents zu finden und den Verbleib ihres Admirals Roland Sharpe sowie der beiden letzten Independent-Kriegsschiffe zu klären.
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Spielbericht vom 31. Januar:
Auf den Eavesdown Docks von Persephone bereitet die Mannschaft des Firefly-Transporters WILD GOOSE ihren ersten kommerziellen Flug vor. Neben allerlei teils legaler, teils illegaler Fracht für New Canaan und Lilac im System der Blauen Sonne kommt ein nervöser Kerl namens Hikaru Sokolow auf die WILD GOOSE. Dieser Mann, den Mad Maxx Johnson vor Häschern schützt, möchte nach Athens im Georgia-System. Sehr nervös reagiert er, als auch eine junge Dame namens Andrea Rashid mit Ziel Athens an Bord kommt.
Die neugierigen Abenteurer schnüffeln natürlich, sowohl in den Kabinen dieser beiden interessanten Passagiere als auch im Cortex. Allem Anschein nach war Hikaru Sokolow bis vor zwei Jahren ein kleiner Bankangestellter in Persephone Capital City. Inzwischen läuft er mit erstaunlich viel Geld herum und mit verschollen geglaubten Allianz-Dokumenten aus der Zeit des Vereinigungskrieges. Andrea Rashid hingegen existiert offiziell überhaupt nicht.
Beim Anflug auf Athens wird die WILD GOOSE von der Allianz-Korvette MACCHIAVELLI angefunkt und vor Piratenaktivität gewarnt. Hikaru Sokolow hat jedoch mehr Angst vor Andrea Rashid, und man bringt ihn mit einem Shuttle nach Whitefall, während Andrea ganz regulär auf Athens aussteigen muss.
Beim Ansteuern des Rendezvouspunkts mit dem eigenen Shuttle rauscht ein Erkundungsboot vom Typ "Surveyor" Richtung Whitefall los. Die Abenteurer vermuten Andrea Rashid an Bord. Kaum hat man die Monde von Athens hinter sich gebracht, greift ein Piratenschiff die WILD GOOSE mit Rammmanövern an, aber rammen können die Abenteurer auch, besonders mit ihrem Hotrod am Steuer. Die Piraten, die seltsamerweise eher an Selbstmörder erinnern als an beutehungrige Materialisten, sind bereits manövrierunfähig, als die MACCHIAVELLI eintrifft und ein sehr eindrucksvolles Tontaubenschießen veranstaltet. Kaum zwei Moleküle des Piratenschiffs bleiben aneinander haften. Verhört werden sollte anscheinend niemand.
Hikaru hat nun seinen Geschäftstermin mit seinen Expeditionspartnern auf Athens versäumt und mietet stattdessen die WILD GOOSE für die Bergung eines Allianz-Versorgungskonvois, der während des Krieges im Asteroidengürtel der Blauen Sonne verschollen ist. Nach den letzten Funkmeldungen war eine Seuche auf den Schiffen ausgebrochen.
Auf Lilac und New Canaan wird die derzeitige Ladung gelöscht, und dann steuert die WILD GOOSE den Asteroidengürtel an. Tatsächlich entdeckt man den Konvoi, da man mit Koordinaten aus Allianz-Dokumenten arbeiten konnte, die Hikaru auf Athens gemopst hatte, ehe er aus irgendeinem Grund nach Persephone reiste. Zwei Containerfrachter der Vanderdecken-Klasse und ein ASREV-Sicherungsboot treiben kalt im All, aber von der Kapitänspinasse eines Tankschiffs gehen Wärme und Strahlung aus. Die Abenteurer rechnen damit, dass Reaver an Bord sind, und bringen sich erst mal in den Besitz des ASREVs. Die Reaver haben dort die Leichen der Besatzung entsorgt und allerlei Grafitti hinterlassen, aber die Abenteurer können das ASREV hochfahren. Sie greifen damit ein Skiffträgerschiff der Reavers an, das sich jetzt dem Konvoi nähert, und schießen es zu Klump. Allmählich kriegen die Abenteurer Spaß an der Sache, besonders durch ihr neues, bissiges Spielzeug, und pusten als nächstes mit Punktfeuer die Kapitänspinasse aus dem Dock des Tankers. Wie sie später feststellen, haben sie dabei zwei Wasserstofftanks nur knapp verfehlt - leere allerdings.
Man birgt die letzten verbliebenen Flüssigwasserstoff-Treibstoffzellen aus dem Tanker, nachdem man dessen Cockpit mitsamt zwei Reavers weggeballert hat. Als Nächstes überlegt man sich, wie man außer dem meisten Spaß auch noch den meisten Gewinn aus diesem Konvoi zieht.
Während diese Überlegungen laufen, vertagt man sich auf das nächste Spiel.